Etappenbericht Fréjus

 

1.Etappe – Triberg  nach Solothurn 12.05.2013

Am Sonntagmorgen starten die Bergradler ihre Tour nach Fréjus. Nach einer Abschiedsansprache und den besten Glückwünschen für die Fahrt von Gallus Strobel und einer kleinen Abordnung von Musikern nahmen die acht Bergradler die Herausforderung an, die 190km und 1753 Höhenmeter bei Regen und bitterer Kälte zu meistern. Bei Waldkirch wurden sie von Starkregen und Hagel überrascht. Erst als die Bergradler um die Mittagszeit in Richtung Basel kamen, besserte sich das Wetter. Nach knappen acht Stunden Fahrzeit erreichten sie das Ziel in Solothurn in der Schweiz. Die Räder mussten nach dieser Tortur erst wieder gecheckt und gründlich gereinigt werden.

 

2.Etappe – Solothurn nach Saint Genis Pouilly 13.05.2013

Die zweite Etappe der Bergradler auf dem Weg nach Fréjus ging von Solothurn nach Saint Genis -Pouilly. Die Stecke ging über Biel, Yverdon-les-Bains und Nyon und endete beim Forschungszentrum „Cern“ bei Genf. Deutlich besser wurde nun auch das Wetter, im Gegensatz zum Starkregen und Hagel vom Sonntag kam nun ab Kilometer 70 die Sonne zum Vorschein. Nach weniger als acht Stunden Fahrzeit, 192km und 1361 Höhenmetern sie Ihr Ziel erreicht.

 

3.Etappe – Saint Genis Pouilly nach Grenoble 14.05.2013

Auf der dritten Etappe, die über Annecy, Faverges, vorbei an Albertville bis nach Grenoble führte, hatten die Bergradler zwei Anstiege mit je knapp 500 Höhenmeter vor sich und nahmen an, dass dies für diesen Tag die größte Herausforderung sein wird. Denn mit der Fahrzeugpanne des Begleitfahrzeugs bei Faverges hatten sie nicht gerechnet. Mit etwas Verzögerung und auf sich allein gestellt konnte die Fahrt dann weitergehen.  Nach etwas mehr als sieben Stunden Fahrzeit, 173km und 1571 Höhenmetern war das Ziel erreicht.

 

4.Etappe – Grenoble nach Sisteron 15.05.2013

Auf der besonders anspruchsvollen vierten Bergetappe, die über Le Mure und Gap führte, hatten die Bergradler gleich am Morgen einen besonders schweren Anstieg mit 500 Höhenmetern und bis zu 17 Prozent Steigung vor sich. Doch nach Erreichen dieser Höhe wurde die Fahrt nicht einfacher. Denn sehr kräftezehrend  waren die starken Windböen mit denen die Fahrer in der Gegend um Le Mure zu kämpfen hatten. Ihr ganzes Können wurde abverlangt um die Räder auf der kurvigen Strecke auf Kurs zu halten. Umso schwieriger war dann der letzte Anstieg  auf den Spuren der Tour de France, den Col Bayard, dessen Abfahrt mit Geschwindigkeiten bis zu 80km/h und dem tollen Ausblick aber alle Qualen vergessen machte. Nach weniger als sieben Stunden Fahrzeit, 147km und 2171 Höhenmetern sie Ihr Ziel erreicht.

 

5.Etappe – Sisteron nach Le Muy 16.05.2013

Die fünfte und letzte große Etappe der Bergradler führte von Sisteron über die Verdonschlucht nach Le Muy ca. 30km vor Frejus. Der Streckenverlauf war durch die Fahrten vor 24 bzw. 10 Jahren teilweise schon bekannt. Hinzu kamen nun jedoch Regenschauer und Hagel wie am ersten Tag der Tour. Doch unbeeindruckt von der schlechten Wetterlage fuhren die Bergradler die Etappe wie entfesselt. Die beeindruckende Straßenführung sowie der Ausblick über die Verdonschlucht waren ein krönender Abschluss einer weiten Reise, die am nächsten Tag nach weiteren 30-40km in Frejus ihr Ziel hat. Nach sechseinhalb Stunden Fahrzeit, 155km und 2241 Höhenmetern sie Ihr Ziel erreicht.

 

6.Etappe – Le Muy nach Fréjus 17.05.2013

An diesem Freitagmorgen wurden die Bergradler vom Radclub „Amicale Sportive Roquebrunoise (ASRC)“ in Le Muy abgeholt. Gemeinsam wurden die letzten Kilometer nach Fréjus in Angriff genommen. Zuerst radelte die Gruppe in das Fréjuser Hinterland, anschließend wurde noch ein Zwischenstop im Clubheim des ASRC eingelegt. Danach wurde die Fahrt Richtung Fréjus fortgeführt, direkt zum Base Nature. Dort warteten schon die ersten Triberger. Unter großem Beifall fuhren die Bergradler einige Runden durch die Veranstaltungshalle. Die letzte Etappe dauerte eine Stunde und vierzig Minuten. Es waren 40 Kilometer und 362 Höhenmeter.

 

Gefahrene Kilometer: 897 Kilometer und 9459 Höhenmeter